Kein anderer Teil der Welt stand während der Eiszeiten unter einem solchen Druck des Inlandeises. Nachdem das Eis geschmolzen war, begann sich das Land aus dem Meer zu erheben, und noch immer vollzieht sich die Landhebung mit nahezu einem Meter in 100 Jahren.
Kalottberge
Vor ca. 9000 Jahren brachen sich die Wellen an den damaligen kleinen Inseln. Seitdem haben sie sich zu hohen Bergen erhoben. Auf den für das Meer unzugänglichen Bergspitzen sind Moränen erhalten geblieben und Wald hat sich angesiedelt. Diese Berge heißen Kalottberge. An
der Höchsten Küstenlinie (HK) ist eine deutliche Veränderung der Vegetation im Übergang von den Moränen zum kahlgespülten Teil der Berge zu sehen.
Geröll
Der heutige Slåttdalsberget stellte nach dem Abschmelzen des Eises eine langgezogene Untiefe dar. Das gesamte Material der Moränen wurde von den Wogen des Meeres fortgespült und sortiert und sammelte sich in Form von abgeschliffenem Geröll an den Berghängen. Das größte Geröllfeld des Nationalparks befindet sich an der Ostflanke des Berges. Auf einigen eröllfeldern sind Strandwälle zu erkennen, die von Eis und Meereserosion geformt wurden.

Geröll. Foto: Carolina Hillerdal