Nationalparkskarta
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Grenzland der Vegetation

Alpen-Lichtnelke. Foto: Carolina Hillerdal

Alpen-Lichtnelke. Foto: Carolina Hillerdal

Seit dem 18. Jahrhundert sind Botaniker vom Skuleskogen und von der Höga Kusten mit ihrer üppigen Vegetation an den Südhängen und den fruchtbaren Tälern fasziniert. Hier gedeihen Gebirgsflora und südliche Waldvegetation in direkter Nachbarschaft.

Südliche Vegetation im Norden
Die Landschaft Ångermanland ist bekannt dafür, dass viele südliche Pflanzen hier an ihre nördliche Verbreitungsgrenze stoßen. An den Südhängen sind Ahorn und vereinzelte Haselsträucher in den Nadelwald eingesprengt. Im Mai blühen Leberblümchen am Weg nach
Kälsviken. Mauerlattich (Mycelis muralis), Ruprechtskraut (Geranium robertianum) und Wald-Schwingel (Festuca altissima) sind andere südliche Arten im Nationalpark.

Nördliche Vegetation im Süden
An den Nordhängen und in den Schluchten des Skuleskogen hat die Gebirgsflora ihre Heimstatt. Gewöhnliche Alpenscharte (Saussurea alpina), Alpen-Lichtnelke (Lychnis alpina) und Alpen-Milchlattich (Cicerbita alpina) wachsen in den rauen. Lagen des Nationalparks. Die Dreiblatt-Binse (Juncus trifidus) ist in der Schlucht Slåttdalsskrevan und auf dem Slåttdalsberget zu finden.

Engelshaar. Foto: Tomas Rydqvist

Engelshaar. Foto: Tomas Rydqvist

Wald

Skuleskogen ist eines der letzten zusammenhängenden Waldgebiete der Küstenlandschaft. Hier kann man tagelang wandern, an den üppig bewachsenen Bachläufen der Nadelwälder verweilen oder auf den Höhenzügen die von Insekten zerfressenen Kiefernstämme untersuchen.

Nadelwald mit Engelshaar
In den sedimentreichen Tälern ist der Nadelwald besonders hoch gewachsen. Trotz einer intensiven Abholzung in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts vermittelt der Skuleskogen dem Betrachter einen urwaldartigen Eindruck. Eine besondere Rarität des Nationalparks ist die Engelshaarflechte (Usnea longissima), die an älteren Nadelbäumen der Nordhänge zu finden ist.

Der extreme Kiefernwald
Die Hälfte der Nationalparkfläche besteht aus lichtem Felsenkiefernwald. Einige Bäume sind mehr als 500 Jahre alt. Manche weisen Brandspuren auf. Im Winter ist die Vegetation Eis- und Schneestürmen ausgesetzt. In den sonnendurchfluteten Kiefernwäldern der Plateaus treten enorme Temperaturschwankungen auf. Hier fühlt sich der seltene Große Kiefernprachtkäfer (Chalcophora mariana) heimisch.

Pine tree on the mountaintop. Photo: Carolina Hillerdal

Pine tree on the mountaintop. Photo: Carolina Hillerdal

Dreizehenspecht. Foto: Owe Källström

Dreizehenspecht. Foto: Owe Källström


Tierspuren

In der abwechslungsreichen Natur des Nationalparks fühlen sich viele Tiere wohl. Besonders solche, die in älteren Nadelwäldern leben.

Spechtrevier
Sowohl Fichten als auch die alten Felsenkiefernwälder gewähren zahlreichen Insekten Unterschlupf. Grauspecht, Schwarzspecht, Buntspecht und Kleinspecht sowie Dreizehenspecht sind im Skuleskogen keine Seltenheit. Der Auerhahn sucht sich im Winter sein Futter im Felsenkiefernwald und das Haselhuhn versteckt sich im Wald am Bach. In den laubreichen Tälern nisten Zaunkönig, Waldlaubsänger und Mönchsgrasmücke.

Auf Fährtensuche!
Bei einem winterlichen Besuch des Nationalparks lassen sich überall Tierspuren im Schnee erkennen. Der Luchs ist ein Freund des bergigen Geländes. Sein Beutetier, der Schneehase, frisst die Knospen von Birkensträuchern und Kiefernsamen am Rande der Felsplateaus. Elch, Rotfuchs, Hermelin, Marder, Biber und Eichhörnchen zählen zu den anderen Säugetieren, die im Nationalpark zu finden sind.

Länsstyrelsen Västernorrland                Tel: 0611-34 90 00  
871 86 HÄRNÖSAND                            Fax: 0611-34 93 72